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An dieser Stelle Worte des Stifterehepaares Hans und Renate Garweg zu ihrer Motivation und Gründen, warum wir nicht resignieren dürfen sondern weitermachen müssen, in einem endlos erscheinenden Kampf gegen die unerträgliche Ungerechtigkeit den Tieren gegenüber.

Schafkind

Spiegelbild der Gesellschaft

Wer will heute noch leugnen, dass wir mit den Verbrechen an den Tieren in uns selbstzerstörerische Kräfte freisetzen und dem noch Vorschub leisten. Gefühlskälte, Rohheit, Hass, Neid, Gier und Profilierungssucht kennzeichnen den Zustand der Gesellschaft und erreichen neue Dimensionen. Geist und Seele verkümmmern und könnnen nicht mehr gesunden. Die wirklichen Verlierer sind also auch wir selbst.

Hans und Renate Garweg, 67454 Haßloch,
Gründer der Stiftung Tiernothilfe

Das Verbrechen an den Tieren

Die Mehrheit der Menschen benutzt, missbraucht und quält seit Jahrhunderten Tiere mit einer Unverfrorenheit, die nur vergleichbar ist mit dem dunklen Kapitel der Sklaverei. Die Unterdrückung und Ausbeutung von leidensfähigen Lebewesen wird als Normalfall gehandelt. Gefühllos und gleichgültig wird mit ihnen umgegangen. Hier gilt das Faustrecht! Der Stärkere unterdrückt die Schwächeren. Es ist ein Zeichen von Charakterlosigkeit, seelenverwandte Mitgeschöpfe, die wehrlos sind und keine Stimme haben, eigennützigen Zielen zu unterwerfen. Die Verkommenheit kennt keine Grenzen. Der Status von hoher Kultur hat damit seine Berechtigung verloren und wird ad absurdum geführt. Kernpunkt ist nicht Unwissenheit und Gedankenlosigkeit, nein, es ist der Mangel an Wollen und Verantwortung, der uns veranlasst, diesen Teufelskreis nicht zu unterbrechen. Mit diesem Hintergrund sind wir die Barbaren der Neuzeit. Politik und Amtskirchen, die eine entscheidende Vorreiterrolle als Leitfiguren wahrnehmen sollten, verfolgen ihre eigenen ideologischen Ziele. Endloses millionenfaches Leid wird zur Nebensache degradiert und billigend in Kauf genommen. Verwerflich ist das ganze Tun.

Die Trägheit der Herzen ist erschütternd.

Hans und Renate Garweg, 67454 Haßloch,
Gründer der Stiftung Tiernothilfe

Die Seele der Tiere

Warum wir nicht resignieren dürfen

Aus der Sicht der mehrheitlichen Tierschützer stellt sich die Perspektive in Bezug auf die immense Gleichgültigkeit und Ausbeutung unserer leidensfähigen Mitgeschöpfe erschreckend dar. Weit über zweitausend Jahre hat die Menschheit es nicht vermocht, Lehren aus diesem sündhaften Treiben zu ziehen. Allen Vernunftsgründen widersprechend, verhält der Homo sapiens sich in einer frevelhaften Art und Weise, die in ihrer Form und Auswirkung nur mit der Versklavung des Individuums, ebenfalls seit Menschengedenken, vergleichbar ist. Bestürzend ist zugleich der Gedanke, dass es selbst die unzähligen Geistesgrößen, die schon zu ihren Lebzeiten und auch jetzt noch grenzüberschreitend von den Völkern als die wirklich wahren Idole verehrt wurden und werden, nicht vermocht haben, eine höhere Ebene des Mitgefühls für die geschundene Tierwelt zu erstreiten. Geradezu als schizophren ist die Tatsache zu bewerten, dass es bis zum heutigen Tag nicht gelungen ist, auch dem weiterentwickelten Geschöpf eine Seele zuzugestehen. „Erkenntnis und Wissen sind fortgeschritten, aber die Menschheit im ganzen ist schlechter und unglücklicher geworden“, schreibt die große Dichterin Zenta Maurina. So ist es naheliegend und mehr als verständlich, wenn Tierschützer an dieser scheinbar ausweglosen Situation zu verzweifeln drohen. Resignation macht sich breit, lähmt Kräfte und führt angesichts der täglich zu ertragenden Konfrontation mit dem Tierelend zu einer schleichenden Depression, zumal die Aussicht aus eine nennenswerte oder gar durchgreifende Änderung hoffnungslos erscheint. Doch hier zu verzagen, heißt nicht nur persönlich zu versagen und gleichzeitig selbst noch unglücklicher zu werden, sondern gibt die gequälte Kreatur gänzlich dem leidvollen Schicksal preis. Können wir das verantworten, ohne unsere Würde zu verlieren? Ohne unseren Widerstand gegen die Ausbeutung mit allen ihren entsetzlichen Folgen, zu der übrigens nur die „Krone der Schöpfung“ fähig ist, bleibt das Leben für die Tiere unerträglich. Auch jedes Tier hat nur ein Leben, fühlt und leidet ebenso wie wir. Dem Rechnung zu tragen, ist unser oberstes Gebot und hilft im Endeffekt dem Menschen nicht minder.

Hans und Renate Garweg, 67454 Haßloch,
Gründer der Stiftung Tiernothilfe

Stiftung Tiernothilfe - Am Lehmberg 3 - 19260 Vellahn (OT Banzin) - Telefon: 038848-229400